Eine Reise, in die ich mich gestürzt habe, in einer Zeit, in der ich Heilung finden wollte.
Du warst meine Heilung. Hast mich aufgebaut, hast mich zusammen geflickt, hast mir den Kleber gegeben um zu halten.
Hast mir die Liebe gegeben, um mich wieder selbst zu lieben.
Hast mir gezeigt, wie traurig ich sein kann, aber auch wie glücklich ich sein kann.
Hast mir gezeigt, dass Trauer und Glück so nahe bei einander liegen.
Mir gezeigt, dass der Spalt zwischen diesen Zuständen eine tiefe Schlucht ist.
In die man schneller fällt als man denkt.
Ohne Fallschirm fällt man, findet nichts zu halten, findet nichts was einen abfängt.
Und dann fällt man weiter.
Wir fallen in einer solchen Geschwindigkeit, dass wir uns gegenseitig kaum sehen, uns nicht helfen können.
Kommt man irgendwann unten an? Kann man dann noch auf zwei Beinen stehen? Kann man noch laufen?
Oder liegt man nur da und regt sich nicht mehr. Weil man während des Falls zerbrochen ist?
Wäre da nur eine Sache, an der wir uns festhalten könnten. Die uns abfangen würde. Würdest du uns halten?
Oder würdest du weiter mit mir fallen.
