zu sein.

Zu sein.
Alleine sein, für sich zu sein, trotzdem vollkommen zu sein.

Abschied nehmen, los lassen. So lange, bis Erinnerungen keine schmerzen mehr zufügen.

Dinge verkraften und verarbeiten ist völlig normal.

Ist wichtig.

Das macht jeder von uns.

Sich verletzen lassen, danach wieder aufstehen. Traurig sein. Angst haben.

Genau das macht uns doch menschlich, oder ?
Genau das macht uns zu dem, was wir sind. Was es heißt „zu sein“.

Sich gegenseitig an die Hand nehmen.

Nicht alleine all die Berge bezwingen müssen.

Sich nicht alleine heilen müssen.

Alles was kaputt geht, kann repariert werden.

Bei manchen braucht es bloß etwas mehr.

Etwas mehr Zeit, etwas mehr Kleber oder andere Ersatzteile.

Was man selbst braucht?
Mut. Mut um anzufangen.

Mut.

Mut die Dinge zu verändern. 

Mut ist der kleine Funke in dir, der so vieles verändern kann, der so vieles verändern will. 

Mut bedeutet raus zu kommen, raus aus sich selbst.

Die Dinge aus anderen Winkeln zu sehen, über seinen Tellerrand hinaus blicken, trotz Sonne sich auf den Regen freuen. 

Sich auf den Nervenkitzel freuen, zu wissen, man kann aufgeregt sein, es passiert etwas neues.

Nicht zu wissen wie es ist, es trotzdem zu tun. Das ist Mut. 

Den Mut belohnt zu bekommen. 

Dir kann nichts passieren. Egal wie weit du kletterst, du kannst nicht fallen. 

Nimm es an die Hand und renn einfach drauf los. Nicht los lassen.

Nur zurück schauen, um zu sehen, wie weit man schon gekommen ist. 

Mach deinen Kopf aus und verlass dich auf deinen Bauch.

Lass ihn fühlen und wahrnehmen, was wirklich in dir passiert.

Dein Kopf ist nur ein kleiner Funke, der dir all die Dinge sagt, weshalb dich dein Mut verlassen sollte. 

Liebe dich, verlasse dich auf dich selbst. 

Du wirst nicht fallen.