idk you yet.

musik wieder auf play. die gedanken kommen schnell, die erinnerungen kommen zurück.

Das Jahr wird einmal zurückgespult. einmal auf anfang. Jeder moment, in dem ich meinen Kopf, meine innere Stimme ignoriert habe, wird mit einem roten Stern markiert.
Jede warnung wird unterstrichen, jeder Zweifel hervorgehoben.
Heute, alles bestätigt.

In Gefangenschaft gewesen, so viele Fluchtversuche. Immer wieder eingefangen worden.

Die Angst und die hoffnung am Kämpfen. Bauch gegen Kopf. Gehirn gegen Herz.
Das gefühl, immer wieder unter wasser gedrückt zu werden. Obwohl schwimmen doch so einfach sein sollte.

Kaum luft mehr zu bekommen, das Ufer zwar in sicht, jedoch keine kraft sich an Land zu ziehen.

Dann bist du da. Immer. In meinen Gedanken, manchmal ein bisschen überschüttet worden von akuteren situationen. Eine Liebe, an der ich immer messen wollte. Weil sie war so ehrlich. Doch ich nie Mutig genug. Nie mutig genug daran festzuhalten.

Gedanken an dich, die mir Hoffnung gegeben haben, hoffnung genommen haben. Der Wunsch, der Wille, es dir irgendwann erklären zu können. Erklären zu können, warum schwimmen auf einmal so schwer war.

Von außen immer die kommentare, dass ich nicht springen sollte. Nicht in dieses Wasser. Zu dunkles Wasser, zu unberechenbar. Zu gefährlich. Zu verletzend. Zu verletzend für mich, eine so verletzliche Person. Mit so vielen Wirbeln, so vielen Tücken, so vielen Kanten und scharfen stellen, die mir weh tun werden.

Doch ich wollte immer nur springen, wollte Mutig sein, wollte jedem Zeigen, dass das Wasser nicht so ist, wie es alle anderen sehen, wie nur ich es nicht sehe. Das Wasser und die Wellen haben mich angelockt, mir leichtigkeit und glücksgefühle versprochen.

Mein kopf schreit, schreit nach Hilfe, doch mein Mund wagt es nicht, es auszusprechen.
Kälte umgibt mich. Kälte, welche sich manchmal nach wärme anfühlt. Jedoch ist es nur mein Körper, der sich langsam an alles gewöhnt. Der abgehärtet wird. Immer härter und fester. Stärker und doch so schwach.

Alles fühlt sich so schwer an, obwohl es doch so leicht sein sollte. Weil du mir doch gezeigt hast, wie leicht es sein kann. Weil du mir doch gezeigt hast, wie schön es sein kann zu schwimmen.

Kleine Wellen kann man überstehen, das hast du mir gezeigt, das habe ich mit dir gelernt.
Auf die großen Wellen war ich nie vorbereitet. Bin gesprungen in meiner schwachen leichtsinnigkeit. Bin gesprungen weil ich mein kleines Mädchen, welches so angst hatte und bei dir im warmen wasser bleiben wollte, ignoriert habe. Verloren und losgelassen habe in dem Moment.
Jeden Tag höre ich es schreien. Um sich schlagen. Pläne schmieden. Höre es das Wasser verfluchen. Höre es, wie es bereut, mich nicht fester gehalten zu haben. Obwohl es nicht ihre aufgabe war.

Meine Aufgabe ist es, aus dem Wasser zu kommen. Aufzustehen und zu laufen. So weit ich kann. Ans rettende Ufer. Meine Wunden zu lecken und zu genesen. Den blauen Himmel wieder genießen zu können. Endlich wieder Atmen zu dürfen. Ohne schmerzen dabei haben zu müssen.


Auf einmal kommt das lied. Und ich bekomme neuen Mut. Das lied, mit welchem wir schwimmen gelernt haben. Das Lied, welches mich immer an dich erinnern wird.
So viele schmerzen, so viel wehmut und so viel Hoffnung, dass es noch nicht vorbei ist. Dass ich Mutig sein muss. Dass ich raus muss. Raus aus dem Wasser. Raus aus dem, was mir die Luft nimmt, raus aus dem, was mir das licht zum leben nimmt.

Danke.
Danke, dass wir so viele Erinnerungen schaffen konnten, dass das Universum mich an diesen Tagen an dich denken lässt. Dass ich so oft neuen Mut durch dich bekomme, weiter zu schwimmen.

Love is simple. So, if someone is making it complicated for you, leave them.

-L.

Superficiality

selflove is a process. We all have to learn to respect who we are. We all have to learn to love ourself.

But Who are we ?
if we are looking into a mirror, we can see just the cover. But is it the cover of ourself ?
your mind is not thinking „wow, you are looking gorgeous“. 

You can only think of the things you want to change or what you want to be.

For what. 

For the people on dating apps and people on social media? Those things are based on superficiality.

Those kind of people believe that they deserve someone better anyway. Someone who is „more and more and more“- of everything.

They only know how you look like. And they don’t care who you really are.

You are so much more. 

You have a heart. And an eye for real people. For who they really are.

What will stay? -Is it your shape, -your clothes, -your job , -is it the way you smile at someone or to get the love you deserve.

Im not surprised about that. 

It’s only hard to understand what is important for people.

Think about that.

Einfach einfach.

Einfach einfach.

Frei sein bedeutet für mich so oft, manche Dinge einfach mal zu machen.

Einfach mal verrückt sein und nicht lange drüber nachdenken.

Oft ist es der Kopf der dich einschränkt, die Kommentare von anderen, welche einen zum anhalten bewegen.

Einfach alleine los gehen, alleine Reisen gehen. 

Alleine für sich alleine zu sein.

Alleine Dinge für sich zu genießen.

Tag für Tag genau das zu machen wonach einem in diesem Moment ist.

Wir haben so unglaublich viele Möglichkeiten.

Uns steht die ganze Welt offen. Und doch bleiben wir so oft auf einer Stelle stehen.

Oft fehlt uns dieser Blick der aus dem „Tunnel“ oder über diesen „Tellerrand“ hinaus geht. Oft fehlt uns so dieser Schubser in die Richtung, in die wir gehen sollten.

Wenn du an dem Punkt in deinem Leben bist, an dem du denkst, es geht nicht mehr weiter brauchst du manchmal einfach eine andere Perspektive.

Nimm Abstand zu deinem Leben, jedoch nicht zu dir selbst. Pack deine Sachen und lass einfach mal alles stehen.

Selbst wenn man den Moment verpasst hat und schon zu viel Abstand zu sich selbst genommen hat ist es ein Riesen schritt genau das zu erkennen.

Es gibt kein „ich kann nicht“. Es gibt nur ein „ich will nicht, ich traue mich nicht“.

Das ist okay. Denn irgendwann tust du das.

Und wenn du bereit dafür bist dann stehst du einfach auf und nimmst die Welle, wie sie kommt. Stehst bis zum ende und hast keine Angst mehr zu fallen.

Du kannst stolz sein auf dich. Auf alles, was du geschafft hast. Auf alles was du bist.

Gedanken

Gedanken.

Sich selbst zu kennen ist ein lebenslanger Prozess. 

Eventuell der Sinn deines Lebens. Dich kennenzulernen. Dinge über das eigene „ich“ zu erfahren ist so ziemlich das beste was passieren kann.

Ich habe in dieser Woche wieder so zu mir selbst gefunden. Habe mich meinen Ängsten gestellt, bin über mich hinausgewachsen. Habe mich nicht unterkriegen lassen.

Habe all das gemacht, was ich machen wollte.

Habe nichts bereut. Bin endlich wieder hinter mir selbst gestanden.

Hab der „kleinen Lara“ endlich wieder die Hand gereicht und wir konnten endlich wieder zusammen gehen.

Sich selbst zu verzeihen ist ein großer Schritt. Ein riesiger Schritt zu sich selbst.

Sich selbst Dinge die passiert sind, selbst zu verzeihen.

Sich Dinge die passieren werden, verzeihen zu lernen.

Das Leben wird nie so laufen, wie man es sich vorstellt.

Wird immer die Fragen ändern, wenn man denkt man hat endlich eine Antwort gefunden.

Wichtig ist nur weiter zu machen, weiter zu gehen und niemals anzuhalten.

Du bist richtig, genau so wie du bist. Und wenn du wieder einen Moment brauchst um einmal richtig zu atmen.

Dann lauf, dann geh einfach los und fang an genau das zu machen was DU machen willst. Am ende kann dich keiner retten.

Denn am Ende ist dort nur noch ein ich.

zu sein.

Zu sein.
Alleine sein, für sich zu sein, trotzdem vollkommen zu sein.

Abschied nehmen, los lassen. So lange, bis Erinnerungen keine schmerzen mehr zufügen.

Dinge verkraften und verarbeiten ist völlig normal.

Ist wichtig.

Das macht jeder von uns.

Sich verletzen lassen, danach wieder aufstehen. Traurig sein. Angst haben.

Genau das macht uns doch menschlich, oder ?
Genau das macht uns zu dem, was wir sind. Was es heißt „zu sein“.

Sich gegenseitig an die Hand nehmen.

Nicht alleine all die Berge bezwingen müssen.

Sich nicht alleine heilen müssen.

Alles was kaputt geht, kann repariert werden.

Bei manchen braucht es bloß etwas mehr.

Etwas mehr Zeit, etwas mehr Kleber oder andere Ersatzteile.

Was man selbst braucht?
Mut. Mut um anzufangen.

Mut.

Mut die Dinge zu verändern. 

Mut ist der kleine Funke in dir, der so vieles verändern kann, der so vieles verändern will. 

Mut bedeutet raus zu kommen, raus aus sich selbst.

Die Dinge aus anderen Winkeln zu sehen, über seinen Tellerrand hinaus blicken, trotz Sonne sich auf den Regen freuen. 

Sich auf den Nervenkitzel freuen, zu wissen, man kann aufgeregt sein, es passiert etwas neues.

Nicht zu wissen wie es ist, es trotzdem zu tun. Das ist Mut. 

Den Mut belohnt zu bekommen. 

Dir kann nichts passieren. Egal wie weit du kletterst, du kannst nicht fallen. 

Nimm es an die Hand und renn einfach drauf los. Nicht los lassen.

Nur zurück schauen, um zu sehen, wie weit man schon gekommen ist. 

Mach deinen Kopf aus und verlass dich auf deinen Bauch.

Lass ihn fühlen und wahrnehmen, was wirklich in dir passiert.

Dein Kopf ist nur ein kleiner Funke, der dir all die Dinge sagt, weshalb dich dein Mut verlassen sollte. 

Liebe dich, verlasse dich auf dich selbst. 

Du wirst nicht fallen. 

Wachsen

Wir fangen klein an, wachsen jeden Tag an unseren Herausforderungen, wachsen an unseren Stärken, wachsen an unseren Schwächen.

Wachsen durch Verluste, wachsen durch Schmerz, wachsen durch Ängste.

Wir fallen und fallen, werden niedergerissen, stehen wieder auf und müssen weiter gehen.

Es muss weiter gehen. Liegen bleiben ist keine Option wenn du überleben willst.

Stehst du auf ? Läufst du mit dem Strohm oder drehst du dich in die andere Richtung und rennst einfach darauf los.

Entscheidungen, die du alleine treffen musst, die du am Ende alleine umsetzen musst und für die du am Ende geradestehen musst.

Mit all den Dingen wachsen wir. Zwei schritte zurück und drei nach vorne.

Nicht aufgeben, einfach weil mal jemand gesagt hat, dass bessere Zeiten kommen.

An sich glauben, sich vertrauen, stark sein, an sich wachsen.

Sei stolz darauf, wer du bist. 

Sei stolz darauf, was du geschafft hast.

Sei zuversichtlich, dass du alles schaffen kannst.

Vertraue darauf, dass am Ende immer alles so kommt, wie es kommen soll.

Schau wieder auf. Mach weiter.

Alles auf Anfang

Du könntest glücklich sein, du könntest zufrieden sein, du könntest all das wertschätzen.

Schöne Momente einfach geniessen, glücklich mit den menschen sein, die bei dir sind.

Nicht an gestern oder morgen denken, einfach im jetzt sein. 

Im hier und jetzt den kopf ausschalten und durchatmen.

Frei sein. Zu viele Gedanken bremsen dein Leben.

Menschen kommen und gehen, hinterlassen ihre spuren, ihre Fußabdrücke.

Du erfährst viel Liebe, gibst immer nur ein bisschen. Gerade so, dass keiner verhungert vor Einsamkeit.

Kannst du nicht mehr geben?
Wer hat dir das Vertrauen, die Zuneigung und deine Gefühle so verletzt, dass du deine Einsamkeit so umarmst?

Du selbst.

Wo hast du so gelernt, mit Menschen so zu leben.

Wann genau ist das passiert, was nie passieren sollte ? 

Wann hat dein Kopf so die Überhand genommen.

Wo bist du hin, du kleines ich, du Sonnenmädchen, du liebes Kind.

Mach deinen Kopf aus.

Vergiss mal was morgen kommt, vergiss mal das was war.

Versuch mal wieder zu genießen und vor allem, versuch mal wieder zu lieben.

Vor allem dich selbst! 

Fang nicht bald damit an. Sondern jetzt.

Jeden Tag ein bisschen.

Umgib dich mit Menschen, die DU lieben kannst. Nicht nur mit menschen, die dich lieben.

Ich weiß. Geliebt zu werden ist einfach. Lieben tut manchmal weh und kann schwer sein.
Aber versuch einfach zu vertrauen. Versuche die Schwächen zu lieben. Finde wieder gefallen an den Dingen, die andere an sich nicht mögen.

Vertraue auf die Zukunft.

Warte nicht, bis du alleine bist. Bis du alle und jeden verloren hast.

Du lebst nur einmal.

Also liebe immer.