Erwachsen werden.
Als kleines Kind, immer groß sein wollen. Nie Kind genannt werden wollen.
Spielen wie die großen. Lachen wie die großen, will leben wie die großen.
Das Kind ganz vergessen, immer nach dem nächsten Meilenstein gegriffen.
Kaum eine bessere Vorstellung gehabt als erwachsen sein.
Erwachsen sein.
Grade geschafft auf zwei beinen zu stehen, schon wird verlang, die Welt zu verändern.
Im letzten Moment richtig laufen gelernt und voranzukommen, schon ziehen alle seile an deinen Seiten. Beeinflussungen prasseln auf dich ein. Schubsen dich und lassen dich kaum durchatmen.
Anstatt im jetzt zu leben denkt man an die Zukunft. Fast noch mehr an die Vergangenheit.
Bereut so viel, an dem man nichts mehr ändern kann.
Das einzige was man möchte ist wieder Kind sein.
Fallen dürfen, Fehler machen ist sogar erwünscht.
Weinen dürfen ohne Grund.
Jemand haben der kommt und dir deine Tränen weg wischt. Dir sagt du sollst wieder aufstehen.
Dir sagt du sollst weiter laufen und den Dreck der dich an den Sturz erinner abschütteln und loswerden.
Jemand der dich hält, an dem du dich halten kannst, damit du nächstes mal nicht wieder fällst und dir weh tust.
Was ist mit dem Wunsch das Leben zu überleben? – wo man doch die härteste Probe im eigenen Leben ist.
